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Unsere Rechtsanwälte für Versicherungsrecht stehen Ihnen in allen versicherungsrechtlichen Anliegen zur Seite

Sie haben jahrelang pünktlich Beiträge gezahlt, und wenn dann doch einmal etwas passiert, zahlt die Versicherung nicht. Dieses Szenario wird leider immer öfter zur Realität. Egal ob Unfall-, Berufsunfähigkeits-, Gebäude- oder auch Hausratsversicherung, man bekommt den zunehmend der Eindruck, dass Versicherer gerade bei größeren Schadensummen erst einmal aus Prinzip nicht leisten oder ihre Versicherungsnehmer, die sich oft auch schon in einer finanziellen Notlage befinden, mit einem Bruchteil dessen, was ihnen wirklich zusteht, abspeisen. Wer als Versicherungsnehmer die rechtliche Auseinandersetzung mit dem Versicherungskonzern dann scheut, erhält nie auch nur annähernd, was ihm zusteht und wofür er selbst jahrelang Beiträge bezahlt hat.

Die Begründungen, mit denen Versicherer ihre Leistungspflicht ablehnen, werden dabei immer "kreativer" und für den Laien auch immer unverständlicher. Versicherer argumentieren hier gerne mit subjektiven oder objektiven Risikoausschlüssen, Obliegenheitsverletzungen oder der angeblichen Verletzung vorvertraglicher Anzeigepflichten. Gerade bei der privaten Krankenversicherung operieren Versicherer auch gerne mit einer Kündigung des Vertrages oder gar einer Anfechtung des Versicherungsvertrages wegen arglistiger Täuschung. Im Bereich der Haftpflichtversicherung (egal ob bei der Privathaftpflichtversicherung oder der Berufshaftpflichtversicherung) wird gerne auch mit der Behauptung einer grob fahrlässigen oder gar vorsätzlichen Herbeiführung des Versicherungsfalls die Deckung abgelehnt.

Wenn Sie nach der Ablehnung der Deckung durch den Versicherer beschließen, nunmehr gegen den Versicherer mit Hilfe eines Rechtsanwalts oder gerichtlich vorzugehen und bei Ihrem Rechtsschutzversicherer um Erteilung einer Deckungszusage anfragen, folgt postwendend meist gleich die nächste böse Überraschung: Der Rechtsschutzversicherer teilt Ihnen mehr oder weniger standardisiert mit, dass Ihnen der geltend gemachte Anspruch nicht zusteht und macht sich hierfür einfach die Argumentation des Versicherers, gegen den vorgegangen werden soll, zu eigen.

Wir haben diese unerfreuliche Entwicklung in den vergangenen Jahren genau beobachtet. Die Erkenntnis ist eindeutig: Nur, wer mit professioneller Hilfe seine Rechte gegen Versicherungsgesellschaften durchsetzt, erhält auch am Ende das, wofür er Beiträge bezahlt hat. Erforderlich sind hierfür spezielle Kenntnisse im Versicherungsrecht. Ob Sie erfolgreich gegen Ihren Versicherer vorgehen können oder tatsächlich keine Ansprüche haben, können nur spezialisierte Rechtsanwälte beurteilen. Lassen Sie sich auch nicht verunsichern: Selbst wenn Sie nicht alles richtig gemacht haben sollten, also z.B. einmal Versicherungsbeiträge nicht oder zu spät gezahlt, einen Schaden zu spät gemeldet oder sonst wie gegen Ihre Obliegenheiten als Versicherungsnehmer verstoßen haben, führt dies nur in den seltensten Fällen dazu, dass der Versicherer vollständig leistungsfrei wird. Seit dem Jahr 2008 gibt es nämlich ein reformiertes Versicherungsvertragsgesetz (VVG). Dieses ist deutlich verbraucherfreundlicher gestaltet als das Gesetz, das damit abgelöst wurde. Es lohnt sich daher in jedem Fall, genau zu prüfen, ob und in welcher Höhe Ihnen Ansprüche gegen den Versicherer zustehen.

Wir sind daher für Sie da: Als Rechtsanwälte für Versicherungsrecht in München stehen wir von der ersten Schadenmeldung über die außergerichtliche Korrespondenz mit Sachbearbeitern und Regulierungsbeauftragen bis zur deutschlandweiten gerichtlichen Durchsetzung Ihrer Ansprüche konsequent und professionell an Ihrer Seite. Natürlich prüfen wir auch gerne vorab, ob es in Ihrem Fall sinnvoll und erfolgversprechend ist, gegen Ihren Versicherer vorzugehen. Wenn in einem Fall keine Erfolgsaussichten bestehen, werden wir Ihnen das auch genauso mitteilen.

VERSICHERUNGSRECHT RECHTSANWALT - HÄUFIGE FRAGEN

Ein Versicherungsfall ist eingetreten – wann muss ich einen Rechtsanwalt konsultieren?

  • Die Erfahrung zeigt leider, dass eine frühzeitiges Einbeziehen eines spezialisierten Rechtsanwalts die Regulierung durch den Versicherer in allen Versicherungszweigen deutlich beschleunigt. Gerade im Bereich der Unfallversicherung empfehlen wir, dass bereits die erste Schadenmeldung mit professioneller anwaltlicher Hilfe erstellt wird. Nicht selten wird nämlich dem Versicherungsnehmer aus einer „schlampigen“ Beschreibung eines Unfallhergangs bei der Schadenmeldung ein Strick gedreht und seitens des Versicherers argumentiert, dass ein Unfall aufgrund des geschilderten Geschehensablaufs gar nicht vorliege und daher auch keine Zahlungen erfolgen können. Wir wissen, worauf es bei der Schadenmeldung ankommt und können Ihnen helfen, diese Klippen zu umschiffen.

Mein Versicherer leistet keine Zahlungen, weil ich Beitragsrückstände habe – was kann ich tun?

  • Bei einem Beitragsrückstand wird jeder Versicherer zunächst einmal die Leistung verweigern. Ob er dies zu Recht tut, muss allerdings genau geprüft werden. Im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) sind die Voraussetzungen für die Leistungsfreiheit bei Zahlungsverzug mit einer Erstprämie oder eine Folgeprämie genau geregelt. Die Regelungen sind durchaus verbraucherfreundlich ausgestaltet. Die Voraussetzungen für eine Leistungsfreiheit des Versicherers werden nach unserer Erfahrung meistens nicht erfüllt. Lassen Sie sich also nicht mit der bloßen Erklärung, Sie hätten Beitragsrückstände, abspeisen. Ein spezialisierter Rechtsanwalt kann prüfen, ob die Voraussetzungen der Leistungsfreiheit tatsächlich vorliegen.

Mein Versicherer wirft mir Falschangaben bei meiner Schadenmeldung bzw. bei meinem Leistungsantrag vor – was kann ich tun?

  • Der Leistungsantrag stellt die Grundlage für den Erhalt von Leistungen aus dem Versicherungsvertrag dar. Jeden echten oder vermeintlichem Fehler im Leistungsantrag versuchen Versicherer daher auszunutzen, indem sie dem Versicherungsnehmer eine vorsätzliche falsche Darstellung vorwerfen und sich mit dieser Begründung auf vollständige Leistungsfreiheit berufen. So einfach ist es jedoch nicht: Der Versicherer wird nämlich nur dann leistungsfrei, wenn der Versicherungsnehmer vorsätzlich, also mit Wissen und Wollen falsche Angaben gemacht hat. Selbst wenn die Falschangaben auf grober Fahrlässigkeit beruhen, ist der Versicherer immer noch zur anteiligen Leistung verpflichtet. Hinzu kommt, dass die Leistungsverweigerung durch den Versicherer gemäß § 28 Abs. 4 VVG auch weitere formale Voraussetzungen hat. Auch diese werden nicht immer erfüllt. Auch hier gilt: Selbst wenn Ihnen im Leistungsantrag ein Fehler unterlaufen sein sollte, lassen Sie sich nicht auf eine angebliche Leistungsfreiheit verweisen, sondern lassen Sie einen spezialisierten Rechtsanwalt prüfen, ob die Voraussetzungen der Leistungsfreiheit erfüllt sind.

Mein Versicherer lehnt die Kostenübernahme wegen angeblicher Vorvertraglichkeit bzw. Nachvertraglichkeit ab. Was kann ich tun?

  • Entscheidend für die Eintrittspflicht des Versicherers ist die Frage des Zeitpunkts des Versicherungsfalls. Die Frage des Eintritts des Versicherungsfalls ist bei jeder Versicherungsart gesondert zu prüfen. Sie können aber davon ausgehen, dass sich Ihr Versicherer immer auf die für ihn günstigste Auslegung beruft. Sie sollten daher in jedem Fall durch einen spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen, ob der Versicherer tatsächlich wegen Vorvertraglichkeit oder Nachvertraglichkeit nicht zum Eintritt verpflichtet ist.

Ich muss mich mit meinem Versicherer streiten. Zahlt mein Rechtschutzversicherer?

  • Versicherungsrechtliche Streitigkeiten sind in der Regel vertragliche Streitigkeiten. Vertragsrechtsschutz ist grundsätzlich bei den üblichen Rechtsschutzpolicen enthalten und damit gedeckt.

Muss ich einen von meinem Rechtsschutzversicherer „empfohlenen“ Rechtsanwalt beauftragen?

  • Nein! Sie haben freie Anwaltswahl. Bedenken Sie bitte auch, ob Ihr Rechtsschutzversicherer zum selben Konzern gehört, wie die Versicherungsgesellschaft, gegen die Sie vorgehen wollen. Hier sind durchaus Tendenzen zu beobachten, dass ein Rechtsschutzversicherer die Interessen einer anderen Konzerngesellschaft schützen will. Gerade dann, wenn Ihr Rechtsschutzversicherer und die Versicherungsgesellschaft, gegen die Sie vorgehen wollen, zum selben Konzern gehören, sollten Sie also die ausgesprochenen Empfehlungen mit großer Vorsicht genießen.

Kann ich mir einen Prozess gegen ein Versicherungsunternehmen überhaupt leisten, wenn ich nicht rechtsschutzversichert bin?

  • Keine Frage, Gerichtsprozesse können teuer werden. Soweit Sie rechtsschutzversichert sind, übernimmt Ihr Rechtsschutzversicherer regelmäßig die anfallenden Kosten. Er trägt das Risiko, im Falle einer Klageabweisung auch die Gerichtskosten und gegnerischen Rechtsanwaltskosten tragen zu müssen. Wenn Sie nicht rechtsschutzversichert sind, muss das Risiko einer Klage genau abgewogen werden. Wir informieren Sie über die Aussichten eines Gerichtsprozesses und geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung der Erfolgschancen.

Was kostet eine Erstberatung?

  • Erstberatungen führen wir grundsätzlich kostenlos durch. Wir geben Ihnen eine erste Einschätzung aufgrund unserer langjährigen Erfahrung. Sie können dann in Ruhe Ihre Entscheidung treffen.

Haben Sie weitere Fragen? Wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns. Ihr Versicherungsrecht Rechtsanwalt.